Rehabilitationsrobotik steht und fällt mit der Qualität ihrer Antriebe: Therapiebewegungen müssen präzise, weich und in der Nähe von Patientinnen und Patienten sicher sein. Ein von CubeMars vorgestelltes Projekt der Université de Sherbrooke bringt genau diese Kombination in die Versorgung bei Muskelatrophie ein und nutzt dafür AK10-9- und AK80-64-Aktuatoren.

Was das Video zeigt

Nach Angaben von CubeMars erzielt das System aus Sherbrooke präzise Dehnbewegungen, indem es die kompakte Bauweise und das hohe Drehmoment der beiden AK-Serienaktuatoren verbindet. So wird eine wirksame Rehabilitationsunterstützung für Menschen mit Muskelatrophie möglich.

Originalvideo

Quelle: Offizieller YouTube-Kanal von CubeMars
Video: AK10-9 & AK80-64 Aktuatoren in der Reha-Forschung bei Muskelatrophie

Die eingesetzten Aktuatoren

Produktdetails

SpezifikationDetails
HerstellerCubeMars
AK10-9 V3.0 KV60 Nenndrehmoment18 Nm (Spitze 53 Nm)
AK10-9 V3.0 KV60 Untersetzung / Gewicht9:1 / 940 g
AK80-64 KV80 Nenndrehmoment48 Nm (Spitze 120 Nm)
AK80-64 KV80 Untersetzung / Gewicht64:1 / 850 g
Nennspannung48 V (AK10-9) / 24–48 V (AK80-64)
AnwendungenRehabilitationssysteme, Robotergelenke

Spezifikationen aus den offiziellen Produktdaten von CubeMars.

Warum dieser Fall wichtig ist

Für die Dehntherapie bei Muskelatrophie werden Aktuatoren benötigt, die über den gesamten Bewegungsbereich einer Person anhaltende, gut geregelte Kräfte aufbringen können – hohes Drehmoment für die Last sowie integrierte Encoder und Regelkreise für die nötige Sanftheit. Die Kombination aus einem AK10-9 mit 53 Nm Spitze und einem AK80-64 mit 120 Nm Spitze verschafft dem System einen weiten Kraftbereich ohne sperrige externe Getriebe.

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Fazit

Dies ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Serienaktuatoren Arbeit auf klinischem Niveau leisten: Standardeinheiten der AK-Serie, integrierte Encoder und Treiber sowie ein Therapiebewegungsprofil, das stärker auf Präzision beruht als auf reiner Drehzahl.